Sechs Karten die wir (nicht) vermissen werden

Mit dem Erscheinen von „Kaladesh“ rotierten nun die Sets „Drachen von Tarkir“ und „Origins“ aus dem Standard-Format raus und je nachdem ob man bestimmte Karten selber spielte oder gegen diese angehen mussten, überwiegt die Schwermütiigkeit oder auch die Freude.

Natürlich könnte ich hier noch viel mehr als nur sechs Karten erwähnen, doch würde das wohl den Rahmen sprengen. Deswegen werdet ihr z.B. den „Abbot of the Keral Keep“ oder die „Sphinx’s Tutelage“ nicht in diesem Artikel finden, auch wenn uns gerade letztere Karte ein Deck ermöglichte, was mir besonders viel Spaß machte.

Doch nun zum eigentlichen Thema:

„Diese sechs Karten werden wir (nicht) vermissen“

6. Infinite Obliteration

„Ach dein Deck baut auf einer Kreatur auf oder hat eine Kreaturen-basierte Combo? Dann würde ich gerne diese Kreatur von deiner Hand, aus deinem Friedhof und deiner Bibliothek ins Exil schicken.“

Für mich eine der wichtigsten Sideboardkarten in schwarzen Decks. Eine gute Möglichkeit dem Dragonlord Ojutai zuvor zu kommen oder zu verhindern, dass der Gegner noch einen Zulaport Cutthroat spielt.

Der wunderbare Nebeneffekt, dass man sich nicht nur die Hand, sondern auch gleich noch die gesamte Bibliothek des Gegners angucken und so möglicherweise einschätzen konnte, welche Gefahren noch auf uns lauerten, war natürlich auch nicht von schlechten Eltern.

 

5. Jace, Vryn’s Prodigy / Jace, Telepath Unbound

Diese Karte stand nicht umsonst ne ganze Weile über 60€ (was schon total verrückt ist, hallo … es geht hier um Standard)

Als Kreatur ein schicker Looting-Effekt und als Planeswalker schwächt er Gegnerische Kreaturen, spielt Spontanzauber und Hexereien vom Friedhof und sein Ultima lässt dann auch noch die Gegnerische Bibliothek schrumpfen.

Man konnte ihn recht gut kombinieren (denn wer zieht nicht gerne weitere Karten), sei es mit dem Dragonlord Ojutai um diesen fix aufs Feld zu bekommen oder mit der schon in der Einleitung erwähnten „Sphinx’s Tutelage“ wo er besonders als Kreatur (aber natürlich auch durch den -3-Effekt) ordentlich Karten in die gegnerischen Friedhöfe schaufelte.

 

4. Hangarback Walker

Er ist farblos, seine Stärke/Widerstadskraft können wir selbst bestimmen, er kann sich selber +1/+1 Marken geben und wenn er stirbt schickt er fliegende Thopter aufs Feld.

Wahrscheinlich meine Lieblingskarte aus Origins. Natürlich auch deshalb weil ich einige Zeit UB-Aristocrats gespielt habe und dadurch dass sie farblos war konnte man sie in fast jedes Deck einbauen.

Der Gegner überlegt in den meisten Fällen schon mehrfach ob er lieber eine große Kreatur stehen lassen soll, oder ob er es mit vielen kleinen, fliegenden Thoptern aufnehmen kann.

Irgendwie habe ich ja gehofft, dass er in Kaladesh wiederkommt, denn er würde wirklich gut ins Artefaktthema hineinpassen. Na ja, vielleicht ist es auch besser so … Denn so muss ich erstmal nicht mehr entscheiden ob ich meinem Gegner eine große Kreatur lassen soll, ober ob ich es mit vielen kleinen Thoptern aufnehmen kann.

Kleiner Trost: Als Masterpiece können wir ihn im Draft oder Sealed Deck spielen und er sieht dort saugut aus 😉

 

3. Languish

Was braucht man eigentlich zu dieser Karte großartig sagen. Alle Kreaturen erhalten -4/-4 bis zum Ende des Zuges. Es gab nicht viele Kreaturen die dies überlebten. Eine wunderbare Waffe gegen alles was mit Kreaturen arbeit. Auch Unzerstörbarkeit hilft hier nicht weiter. Der Alptraum aller Token-Spieler. 😀

btw: Als Game Day Promo macht der Foil-Effekt die Karte besondern schnieke.

 

2. Dragonlord Ojutai

Für nur 5 Mana kam dieser mächtige Drache aufs Feld: 5/4, Fliegend, Fluchsicherheit wenn ungetappt ist und ein Carddraweffekt. Im Prinzip wohl alles wovon Azorius oder Esper-Spieler immer träumen. Und hier entsteht auch das Problem welches ich nun habe: Ich spiele diese Farbkombinationen so gut wie nie und ich habe diese Karte nie im Standard gespielt. Doch oft genug wurden meine Lebenspunkte damit auf 0 geschrumpft. Eindeutig eine Karte die ich nicht vermissen werde.

 

1. Collected Company

Und dann gab es noch diese eine Karte die, und sei es nur gefühlt, von Release bis zur Rotation immer und immer wieder gespielt wurde. Sogar Cardboard Crack veröffentliche einen Comic zu dieser Karte. Als ich den Anderen das Thema für diesen Artikel vorstellte war die erste Frage: „Ist die CoCo in der Liste?“

Collected Company brachte bis zu zwei Kreaturen mit cmc 3 oder weniger aufs Spielfeld und das für nur 4 Mana und auf Instantspeed. Da die Collected Company nur einfarbig ist konnte man sie wunderbar kombinieren oder einfach Mono-Grün spielen. Hauptsache man hatte die passenden Kreaturen. Nach dem Release von DTK spielte ich sie am Liebsten in einem Temur-Deck und hoffte immer entweder den Deathmist Raptor oder den Savage Knuckleblade aufs Feld bringen zu können.

Auch wenn sie so viel gespielt wurde, sie mir immer wieder Kopfzerbrechen verursachte, vermisse ich sie schon ein wenig.

Obwohl so wirklich müssen wir uns von der CoCo nicht verabschieden, so bleibt sie uns doch (hoffentlich noch lange) im Modern erhalten.

 

 

Haben wir etwas vergessen? Welche Karten vermisst ihr (nicht)? Schreibt es uns als Kommentar oder auf Facebook.

9 Gedanken zu „Sechs Karten die wir (nicht) vermissen werden

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